Offroad light - Eine Woche mit dem Volvo V40 Cross Country D4

„Der Kleinste aller Volvos bläst zum Angriff auf die Soft-Offroader-Riege. Offroad-Look, 177 PS Diesel, 6-Gang Automatik und dabei von der Größe zwischen Golf-Klasse und Passat-Klasse. Rund 42.000 Euro für einen Volvo? 1.800 Euro davon allein für den Offroad-Look?

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Auf den ersten Blick scheint das doch etwas viel, für ein Auto, welches weder Fisch noch Fleisch zu sein scheint! Verwunderung macht sich breit, wenn man das Auto dann das erste Mal sieht. Nach dem Wegfall des erfolglosen C30 ist er nun der Kleinste im Volvo-Bunde und dabei wirkt er optisch größer, als es die technischen Daten erscheinen lassen.

Was wohl auch etwas der bulligeren Optik zu Grunde liegt, die Volvo dem Cross Country verpasst hat. 4,37 Meter Länge und 1,80 Meter Breite erscheinen in einer Welt voller MPV’s und überbreiten Fahrzeugen, wie einem Ford Mondeo, ansonsten ja fast schon kompakt. Doch erst wenn man auf die Details achtet, merkt man dass die 42.000 Euro, die man für diesen Schweden in die Hand nimmt, gut angelegt sind.

Auf der Straße unterwegs sind die ersten Fragen immer: „Was hat der denn unter der Haube?“ Zwei Liter Hubraum au fünf Zylindern und eine Leistung von 177 munteren Pferdchen. „Und was braucht der so?“ - 6-7 Liter sind es dann doch schon, auch wenn das Werk selbstbewusst 5,2 Liter auf 100 Kilometer für die Geartronic (so nennt Volvo die Wandler-Automatik).

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Dank einem Drehmoment von satten 400 Newtonmetern lässt es sich aber auch so wunderbar lange Strecken bewältigen, auch wenn es mal steiler wird - zum Beispiel als Shuttle-Fahrzeug für den Mountainbike-Ausflug ins Siebengebirge - so zeigt der kräftige Diesel selbst dann keine Müdigkeit. Wäre doch der Wandler-Automat nur ein Doppelkupplungsgetriebe, so wäre er antriebsseitig der Perfektion nahe. Denn auch wenn die Automatik einen Sportmodus hat, so sind die Schaltzeiten doch Wandler-typisch lange. Sportlichkeit kommt so nur begrenzt auf. Dazu kommt, dass man zwar dank 177 PS wunderbar GTIs und Ähnliches ärgern kann, jedoch der Vortrieb abrupt bei 210 km/h endet, wo dann GTI und Co wieder davonziehen.

Bis auf die beiden Benziner T4 und T5 vertrauen zudem alle Motorisierungen allein auf die Antriebskraft der Vorderachse. Das vermag bei einem geländegängigen Fahrzeug erst überraschen, jedoch vermisst man dank ausgewogener Regelung der elektronischen Hilfssysteme die fehlenden zwei Antriebsräder nicht. Die Kraft reicht hierbei sogar aus, um in rund 8 Sekunden die 100er Schwelle zu durchbrechen. Aber wofür steht ein Volvo, wenn nicht für Sicherheit? Notbremsassistent mit Fußgängerkennung, BLIS (Toter-Winkel-Warner), Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent und vieles mehr bietet Volvo schon in der kleinsten Modellreihe an.

Das Einzige was nervt, ist die Regelung, der doch recht früh einsetzenden Start-Stopp-Automatik. Selbst bei Stillständen unter 10sek legt diese den Motor vorübergehend still. Hat man dann in der wunderbar scharfen Instrumentenzentrale auch noch den Eco-Modus aktiviert kriegt man stolz ein blaues Leuchten an der Verbrauchsskala sowie ein geschwungenes „e“ angezeigt. Vielleicht etwas zu viel der grafischen Belohnung für Sprit sparendes Fahren.

Alle Systeme sind um- oder gänzlich abschaltbar, sodass jeder das Fahrzeug auf seine Sicherheits- oder Ökonomie-Bedürfnisse anpassen kann. Hat man dann alles abgeschaltet, so genießt man den ruhigen Motorlauf des Fünfzylinder, der in Verbindung mit der Automatik bei Autobahntempo keine 2000/min dreht.

Eine Fahrt nach Hamburg zum Musical-Besuch ist so eine der angenehmsten Sachen. Den Tempomat eingestellt, Spurhalteassistent aktiv und schon fährt es sich entspannt und in knapp 4 1/2 Stunden die gut 450km lange Strecke. Dann schafft man es auch den Verbrauch auf knapp 6 Liter zu drücken. Genießen kann man dann, zudem den Klang der exzellenten Soundanlage, mit der sich so manches Unplugged-Album, wie ein Live-Konzert im heimischen Wohnzimmer anhört. Hut ab, Volvo!

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Wohnzimmer, das passt auch zum Innenraum des Volvo. Wo man hinguckt, tadellos verarbeitetes Leder, mit wunderschön abgesetzten Nähten. Der Sitzkomfort ist auch für einen Fahrer mit einem Gardemaß von 2 Metern für die Gesamtgröße des Fahrzeugs erstaunlich, sodass man sich in einem viel größeren Fahrzeug wähnt. Bein- und Kopffreiheit, da lässt sich der Volvo nicht lumpen und zeigt Anderen, wie man es richtig macht. Volvos sind halt für Menschen über 1,90m immer noch Benchmark-Autos. Die Kunststoffe fühlen sich allesamt wertig an, Dekorleisten sind nicht bloße Zierde, sondern unterstreichen nochmals die Wertigkeit im Innenraum! Alles ist da wo man es erwartet und die Bedienung intuitiv, auch wenn manche Einstellung dann doch die Suche in einem der zahlreichen Untermenüs erfordert, so findet man doch alles in wenigen Augenblicken.

Dank der komfortablen Federung dringt die oftmals schlechte Fahrbahnqualität deutscher Straßen kaum bis gar nicht zum Fahrer durch. Bereift mit Pirelli P Zeros in 225er Breite hat man zwar eine relativ gut hörbare Abrollgeräuschkulisse, jedoch fällt diese bei der Gesamtruhe und der Neutralität gegenüber Quer- und Längsfugen kaum auf. Souverän bügelt das Fahrwerk diese weg und zeugt so von wahren Langstreckenqualitäten.

Drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit und ein Plus von 4 Zentimetern in der Gesamthöhe gegenüber dem normalen V40 sind nicht viel, aber machen sich bemerkbar, auch wenn man vielleicht nicht ganz die hohe Sitzposition wie in den XC-Modellen hat. Die Rückfahrkamera und die BLIS-Sensoren in den Spiegeln tun ihr Übriges dazu bei, die Übersichtlichkeit nochmals zu verbessern. Allein das Wenden, welches, aufgrund des doch recht großen Wendekreises von über 10 Metern doch etwas Eingewöhnung erfordert, ist oftmals ein Grund zum Ärgernis. Schade auch, dass das BLIS zwar Autos erkennt, sich bei Zweirädern, vornehm zurückhält und so gerade in der Stadt einen besseren Rundumblick vermissen lässt.

Alltagstauglichkeit ist für Volvo dagegen immer eine der Paradedisziplinen gewesen. Ganze IKEA-Einrichtungen wanderten in die Kofferräume von 850ern, V70 und den Schwestermodellen. Wer dies allerdings beim V40 CC versucht wird überrascht sein.

335 bis 1035 Liter fasst der „Schwedenkofferraum“. Nicht mehr? Nein, nicht mehr! Da schaut mancher Beobachter auf dem Einrichtungshausparkplatz verdutzt, wenn er die Fahrzeugmarke betrachtet. Letzterer Wert ist zudem der Maximalwert, den Volvo bei umgeklappten Rücksitzlehnen angibt. Gut, es wird sich sicher keine 4-köpfige Familie einen V40 CC als Erstfahrzeug kaufen, aber hier vermisst man doch etwas Raum, auch mal sperrige Güter zu transportieren. Für das obligatorische Billy-Regal oder zwei Mountainbikes für den Ausflug in die Berge reicht es jedoch allemal.

Der Erstling unter den kompakten Feldweg-Volvos – bisher gab es nur den V70 mit Offroad-Optimierung als Cross Country - ist gelungen.

Das Design wirkt gegen die größeren Modellreihen richtig dynamisch. Der Fahrkomfort ist eine gelungene Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Egal ob die 25km zur Arbeit oder der Städtetrip von 450km.

Wenn Volvo jetzt noch dem kräftigen Diesel ein modernes, schnell schaltendes Doppelkupplungsgetriebe zur Seite stellen würde, dem D4 einen Allradantrieb spendiert, sowie bei den Assistenzsystemen noch etwas optimiert, so steht hier ein richtiger Schwedenhammer in Offroad-light-Ausstattung, der die Konkurrenz das Fürchten lehren könnte und die Garagen von Individualisten, welche eben nicht dem BMW-Audi-Mercedes-Mainstream folgen wollen, füllt.“

Von Robert G.

Volvo, Volvis, Volvimus!

„Mit diesen lateinischen Worten lässt es sich sehr schön umschreiben, was den Volvo V40 Cross Country vor allem auszeichnet: Er rollt! Dabei ist es nicht weiter von Belang, ob man allein, zu zweit oder gar zu fünft fährt. Es passt einfach.

Wir hatten das Glück, einen Volvo V40 Cross Country D3 für eine Woche fahren zu dürfen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es hat sehr viel Spaßgemacht! Wir haben den Volvo in dieser Zeit auf Herz und Nieren getestet, sind in der kurzen Zeit über 2500 km damit gefahren. Weit genug um sich ein Urteil über das Auto zu erlauben. Begonnen hat alles bei Volvo München, wo der Wagen für uns zur Abholung bereitgehalten wurde. Dann ging’s auch schon bald Richtung Norden, genauer, auf die Insel Rügen. Nach ein paar schönen Tagen an der Ostsee und einer gemütlichen Inselrundfahrt –gerade hier ist das Volvo Abstandsradar ein enormer Komfortgewinn…aber dazu später mehr –haben wir noch einen Abstecher nach Lübeck und Hamburg gemacht, eh es wieder zurück in Richtung Bayern ging.

Folgendes ist uns aufgefallen: Der Volvo V40 Cross Country ist ein Fahrzeug, dass zum Fahren einlädt. Es lockt durch ein sportlich angehauchtes, dabei aber nie unkomfortabel wirkendes Fahrwerk. Wer sportlich über die Landstraßen fahren möchte, kann dies tun. Dabei waren wir von den Sicherheitsreserven, die das Fahrwerk des V40 bietet, sehr angetan. Da wir gerade aktiv auf Autosuche sind (unsere A-Klasse quittiert  nach 370.000 km nun doch langsam aber sicher den Dienst) sind wir in den Tagen vor dem Schlüsseltausch einige Fahrzeuge von anderen Herstellern gefahren. Jedes Fahrzeug hatte seine Vorzüge. Aber auch Nachteile. Keines hat einen derart stimmigen Kompromiss (im besten Sinne des Wortes) bieten können wie der V40. Fahrfreude und Komfort schließen sich bei diesem Fahrzeug nicht aus. Einzig kleinere Unebenheiten bei langsamerer Fahrt, d.h. bis ca. 50 km/h werden nach meinem Empfinden etwas zu stark an den Fahrer weitergegeben. Aber das mag auch Geschmackssache sein. Manch anderer würde sich eventuell nicht daran stören. Am besten einfach mal selbst den Schlüssel tauschen und herausfinden ;).

Zum Fahrzeuginneren ist das Wesentliche schnell gesagt. Volvo bietet meiner Meinung nach derzeit das schönste Interieur auf dem Markt. Eine nahezu perfekte Symbiose aus Design und Funktionalität breitet sich beim Besteigen des Fahrzeugs vor einem aus. Alles hat seinen Platz und das meiste erschließt sich recht schnell und ohne Blick ins Handbuch. Der Testwagen war (hier noch mal ein großes Danke und Lob an Volvo) mit nahezu allem ausgestattet, was man sich vorstellen kann (sogar eine Standheizung war mit an Bord). Trotz des großen Funktionsumfangs konnten wir in der kurzen Zeit eigentlich auf alles problemlos zurückgreifen, ohne uns frustriert in irgendwelchen Menüs zu verirren oder stundenlang ein Handbuch wälzen zu müssen.

In technischer Hinsicht ist der “Kleine” schon ein wahres Wunderwerk der Technik. Das Schöne daran ist, dass der V40 voll mit Technik ist, diese aber –ein jeder hat es sicher schon einmal anders erlebt –zum einen wirklich funktioniert, also ausgreift ist, und zum anderen auch wirklich sinnvoll ist und nicht in Gefahr steht, als “Spielerei” abgetan zu werden. Die Verkehrsschildererkennung tut das, was sie soll: Sie erkennt Verkehrsschilder. Dies gelingt ihr mit Bravur. So sehr gut sogar, dass ich anfangs Zweifel hatte, ob das System nun wirklich die Schilder scannt und erkennt oder eben doch auf im Navi hinterlegte Daten zurückgreift. Da die Verkehrsschildererkennung aber auch in den kleinsten Baustellen funktioniert, konnte ich das ausschließen. Großes Kompliment an die Volvo Ingenieure also. Man wird durch das Einblenden der erlaubten Geschwindigkeit im Cockpit wirklich oft vor zu schnellem Fahren bewahrt. Einzig: Das System hat durchaus noch Verbesserungsbedarf: Es erkennt Ortseinfahrten nicht als solche und lässt, sofern man zuvor eine Begrenzung hatte, auch im Ortsinneren noch die zuvor gültige Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Display. Eigentlich kein Problem, wenn man bei Ortseinfahrt diese auch als solche erkennen kann. Ist dies nicht der Fall (d.h. bei weitläufigen, ohne Häuser am Straßenrand verlaufenden Straßen) kann das passieren, was uns passiert ist: Wir wurden geblitzt, da wir mit  70 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h gefahren sind.

Was uns neben anderen technischen Helfern, wie beispielsweise der Abblendautomatik, des Weiteren noch fasziniert hat, waren zwei Sicherheits- bzw. Komfortfeatures des V40 CC.

Der Spurhalteassistent arbeitet sehr effektiv und tut genau das, was er verspricht: Er hält einen in der Spur. Bis dato kannte ich ein solches System nur aus dem Volvo XC70 (Modelljahr 2009) und da beschränkte sich der Assistent einzig und allein auf ein Warnen durch Piepsen. Der V40  dagegen gibt sofort durch ein leichtes Vibrieren des Lenkrads Rückmeldung, dass man Gefahr läuft, die Spur zu verlassen. Damit ist es jedoch noch nicht getan. Das System bringt den V40 notfalls selbst wieder zurück in die Spur, lenkt also sanft ein. Das funktioniert wirklich prima. Lässt man den V40 testweise auf der Autobahn langsam die Spur verlassen, lenkt das System das Fahrzeug eigenständig wieder zurück. Dies geschieht in einer sehr sanften Art und Weise und ohne sicher so, dass es Mitreisende nicht einmal bemerken würden. 

Neben dem Spurhalteassistenten waren wir vor allem vom Abstandsradarsystem sehr angetan. Auch hier hatte ich Vorerfahrungen aus dem Volvo XC70. Man muss anerkennen, dass Volvo hier die Entwicklung noch einmal erheblich vorangetrieben hat. Ob auf der Landstraße oder auf der Autobahn, das System hält den Abstand zum Vordermann wie gewünscht ein. Stellte das “alte System” den Fahrer manchmal noch auf die Probe, arbeitet das System im V40 nun derart perfekt, dass es Mitfahrenden schwer fallen wird zu unterscheiden, ob hier ein Computersystem oder ein Mensch fährt. Um zu verdeutlichen, wo die Fortschritte liegen, möchte ich folgendes Beispiel anführen. Bei Abstandssystemen der ersten Generationen fuhr man beispielsweise auf der Autobahn hinter einem Fahrzeug her (oder lief auf dieses auf), welches man dann, so möglich, überholen wollte. Man setzte also irgendwann den Blinker und scherte aus. Und genau dann begann das Problem. Das Fahrzeug beschleunigte aber nicht sofort. Man fuhr erst noch kurze Zeit mit identischer Geschwindigkeit auf der Überholspur ehe das Fahrzeug an Geschwindigkeit gewann. Beim V40 geschieht dies alles in deutlich harmonischer. Sobald man den Blinker setzt, beginnt das Fahrzeug quasi mit dem Beschleunigen und man überholt genauso wie man dies normalerweise auch selbst getan hätte. Sehr schön und auch hier ein Kompliment an die Entwicklungsabteilung! So lässt sich das System stressfrei verwenden und macht einem das Fahren, gerade weiter strecken im Verkehr, viel mehr zur Lust als Last.

Zum Design des Fahrzeugs muss man nicht mehr viel sagen, wie ich finde. Es ist einfach sehr gelungen und macht Spaß. Zumal man sich vom Einheitsbrei absetzt.  

Wie man dem Artikel sicher entnehmen kann, hatten wir viel Spaß mit dem Fahrzeug und hoffen, dass wir bald unseren eigenen Volvo in der Familie begrüßen dürfen. :)

Es gibt im V40 Cross Country noch dermaßen viel zu entdecken, dass eine Beschreibung aller Funktionen den Rahmen dieses Artikels hier sprengen würde. Insofern würde ich sagen: Ab zum nächsten Volvo-Partner und selber Probefahren!“

Von Stefan Sipl

Männer werden nie erwachsen

„Die konsequente Weiterführung der “Linea” Linienführung gibt dem V40 das gewisse Etwas und das Gesamtkonzept unterstreicht oben genannte Theorie. Sicher ist das Auto mit seinem durchzugsstarken Motor und zahlreichen Spielereien nichts für Kinder, doch das “Kind” im Manne bekommt in diesem Auto einiges zu tun. Angefangen über das voll digitale Instrumentenbrett, welches sich per Knopfdruck von der biederen Familienkutsche, über den ökonomisch Korrekten, bis hin zum Sportwagen-Design umbauen lässt. Über das Entertainmentsystem mit schwebender Mittelkonsole, bis hin zum umfangreichen rundum sorglos Sicherheitspaket, mach schon beim ersten Blick klar, dieses Fahrzeug versteht sein Geschäft. Auf langen Strecken spielt der Volvo seine Stärken besonders gut aus, denn seine angenehm festen Sitze, das perfekt abgestimmte Fahrwerk und die versteckte Performance machen sich gerade dort bemerkbar, wo sie hingehören. Auf der Straße!

Sicherheit:

Dank der Sicherheitssysteme der V40 ist es nahezu unmöglich geworden, Unfälle zu bauen, zu schnell zu fahren, oder sich Beulen ins Auto zu holen, denn das Auto denkt mit, Aktiv über Abstandssensoren, Verkehrsschilderkennung, Anti-Toter-Winkel Sensoren (BLIS) und vieler kleiner anderer Hilfsmittel, sogar remplerfrei einparken, kann er selbständig, wenn der Kapitän hinterm Lenkrad ihn “Machen” lässt. Und wenn eine Vollbremsung mal unvermeidlich sein sollte, bereitet das Fahrzeug sich darauf “mechanisch” vor, und der Fahrer, hoffentlich “seelisch”. Abstandssensoren achten penibel auf den Sicherheitsabstand und warnen den Fahrer beim Verlassen des Selben dezent optisch, bis auffallend audiovisuell. Beim Herausfahren aus Parklücken, Einfahrten und Straßen, sowie beim Beginnen oder Beenden von Überholmanövern  bietet das BLIS (Blind Spot Information System) zusätzliche Sicherheit, denn es prüft, ob sich jemand, oder etwas im toten Winkel befindet. Genial! Dennoch ist, wie immer, Vorsicht geboten, nicht jeder fährt einen Volvo.

Wenn es dennoch mal unvermeidlich sein sollte, so verfügt der V40 über eine ganze Schwadron von Sicherheitssystemen, die dafür sorgen, dass der Fahrer und seine Passagiere möglichst, bzw. wenn überhaupt, mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon kommen, sollte sich ein Unfall ereignen.

Fahrbericht:

Der Volvo verhält sich auf der Straße erfreulich spritzig und agil. Sein durchzugstarker und leistungsfreudiger Motor (Hier: D4/177PS) sowie das adaptive Fahrwerk machen Spaß und bieten genug Leistungsreserven bei, für diese Fahrzeugklasse, erfreulich geringem Spritverbrauch. Die Schaltwege der 6-Gang-Schaltung sind zwar etwas lang, dafür gehen sie knackig und fühlbar “rein”. Etwas negativ stellte ich das Einlegen des 6. Gangs ein, weil der Schaltweg ganz leicht versetzt ist, dadurch kann es passieren, dass man versehentlich in den 4. kommt. Mit etwas Übung, lässt sich diese Übung jedoch schnell meistern. Die Sicherheitssysteme verhalten sich angenehm dezent, jedoch auch auffallend audiovisuell, wenn es sein muss. Die Start-Stopp Automatik bei einem Schaltwagen ist … etwas gewöhnungsbedürftig, hilft aber teuren Sprit zu sparen.

Fazit:

Der V40 CC ist ein Auto das Spaß macht. Sein dezent bulliges Aussehen mit der geschwungenen Linienführung, welche er von seinem kleinen Bruder C30 geerbt hat, machen den V40 CC zu einem Individualisten im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen seiner Klasse. Hinzu kommt das ausgeklügelte Sicherheitskonzept, ein tolles spritziges Fahrverhalten und der niemals enden wollende Fahrspaß. Ein tolles erwachsenes Auto mit Seele und Feuer, um das einen jeder beneiden wird. Leider hat das Auto einen Hacken, es ist nicht meines :-). Erschwerend kommt hinzu, dass, auch wenn sich der V40 CC als eines der sichersten Autos der Welt nennen kann, man dennoch zur Vorsicht gerufen werden muss, denn leider fährt (wie oben gesagt) nicht jeder einen Volvo.“

von Kevin B.

Volvo V 40 CC „er“fahren

"Ich bin positiv verrückt, „Auto“ verrückt. Ein Auto muss zu mir passen, zu mir, meiner Familie und meinen Hobbys. Ich hasse langweilige „Allerweltautos“. Da ich regelmäßig viel Zeit an Bord meiner Kraftfahrzeuge verbringe, will ich mich dort wohl fühlen.
Ob der neue Volvo V40 CC zu mir (uns) passt, konnte ich eine Woche lange „er“fahren. Und ja, ich bin begeistert! Danke für die Testmöglichkeit, Volvo Deutschland!
Der V40 CC hat sich nach dieser Woche von einem  „nice to have“ Richtung „must have“ nach vorne gefahren.

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Aber nun einmal der Reihe nach:
Nachdem ich Mitte letzter Woche die „freudige Nachricht“ erhielt, dass meine Bewerbung Erfolg hatte, ging es am Samstag mit meiner „besseren“ (spanischen) Hälfte und Sohn in unserem Zweitwagen zum Volvo-Partner Autohaus Nordland nach Wuppertal. Im Zweitwagen deswegen, weil der V40 CC genau diesen ersetzen sollte.
Beim Volvo Partner wurden wir freundlich begrüßt und nach Erledigung der Formalitäten ging es auf den Hof mit den Vorführfahrzeugen. „Unser“ Volvo stand dort glänzend in der Sonne und erwartete uns schon. Ein junger Mitarbeiter des Autohauses, selbst Besitzer eines V40 CC und daher sehr sachkundig, erklärte uns eingehend die Features des Fahrzeuges und aus den glänzenden Blicken meiner „Co-Piloten“ konnte ich entnehmen, dass ihnen das Fahrzeug auf den ersten Blick und dem ersten „Testsitzen“ gefiel. Über die Farbe des Lacks kann man sich natürlich streiten.
Was mir spontan auffiel: Der Volvo V40 CC ist kompakt und bullig aber nicht massig, modern aber nicht „verspielt“. Trotz seines modernen Designs ist er als Volvo zu erkennen.

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Die Ledersitze sind sehr bequem und auch ich - als ausgesprochener „Sitzriese“ - habe schnell die für mich optimale Sitzposition gefunden. Wenn man den Sitz noch tiefer stellen könnte, wäre das aber sicher von Vorteil.
Die Verarbeitung des Volvo macht bis ins Detail einen sehr guten Eindruck, innen sowie außen.
Mit der Spracherkennung des Navigationssystems konnte ich mich zunächst nicht anfreunden, nach nunmehr sechs Tagen verstehen wir uns aber im wahrsten Sinne des Wortes gut und das Navi macht auch das, was ich von ihm möchte, ohne manuell Adresse etc. pp. einzugeben.

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Nach der Übernahme des Fahrzeuges ging es dann über Landstraße und Autobahn zurück nach Hause. Der D 4 – Motor mit seinen 177 PS harmoniert großartig mit der ruckfrei arbeitenden Automatik und der Durchzug des Fahrzeuges ist beeindruckend.
Die Federung ist sportlich straff, das Fahrzeug liegt satt und sicher auf der Fahrbahn.
Mir gefällt diese Charakteristik, zarter besaiteten Zeitgenossen dürfte die Abstimmung ein wenig zu straff sein.
Die kameragestützte Erkennung von Verkehrsschildern, die sodann im Display angezeigt werden, funktioniert fehlerfrei. Wenn man jetzt „kostenpflichtig fotografiert“ wird, hat man wirklich sich selbst gegenüber keine Ausrede mehr.
Zuhause angekommen, habe ich mir zunächst das Bordbuch geschnappt, um herauszufinden, wo denn die Kühlwassertemperatur angezeigt wird. Dabei stellte ich fest, dass ich mir nach meinen Wünschen über den Bereich „Themen“ ein Design für die digitalen Instrumente aussuchen kann, in dem (je nach Priorität) diverse Werte angezeigt werden können. Ich habe mich für die „sportliche“ rote Anzeigenvariante, genannt „Performance“, entschieden. Warum ich allerdings beim 5 Zylinder-Diesel den Ölstand nicht kontrollieren kann und den Anzeigen vertrauen soll entzieht sich jedoch meinem Verständnis.
Abends ging es dann zu einem Treffen mit Freunden. Auf der abendlichen Rückfahrt öffneten sich die „Himmelsschleusen“ und ein Platzregen setzte die Autobahn unter Wasser.
Was soll ich sagen, ich habe mich im kleinen Volvo sicher wie in Abrahams Schoss gefühlt.
Eine „längere“ Reise haben wir uns auch gegönnt und sind zu den Burgen Eltz und Pyrmont gefahren, rund 450 km an einem Tag.
Ich bin nach den je 225 km vollkommen entspannt aus dem Volvo gestiegen; keine Rückenschmerzen, Verspannungen. So macht Reisen Spaß. Auch die Bordunterhaltung (CD) ist untadelig und verwöhnt mit für meine Ohren gutem Klang.

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Einen einzigen „Defekt“ gibt es zu vermelden:
Nach dem  heutigen Tanken hat sich das Navi nebst CD-Player „aufgehängt“. Das Navi zeigte minutenlang „bitte warten“ an und im Display des CD-Players wurde eine Nachricht bezüglich zu öffnender „Videodateien“ angezeigt. Ich hatte aber nur eine Musik-CD im Schacht und wollte garantiert keine Videos schauen. Nach dem Ausschalten des Gerätes und einem Neustart funktionierte alles wieder einwandfrei.
Mein Sohn hat sich mit dem V40 CC angefreundet und ihm schon einen „Kosenamen“ verpasst. Morgen werden wir unseren neues „Familienmitglied“ schweren Herzens wieder in Wuppertal abgeben. Aber wie heißt es so schön – man sieht sich im Leben immer zwei Mal.”

von Markus W.

Der Volvo V40. Ein Bericht von Martin K.

"Ich könnte den neuen V40 mit dem vorherigen V40 direkt vergleichen, da ich einen (‘99, 1.8i GDI) seit ein paar Jahren besitze. Ich habe für meine ca. 9 Jahre Fahrerfahrung ziemlich viele Autos erlebt und bin davon überzeugt, dass sich Volvo generell lohnt. Design und Preise gefallen mir und werde in nächster Zeit einen kaufen, um zu sehen, ob auch die heutigen Volvos mehr als 7-8 Jahre ohne Großreparaturen aushalten können. Da ich kein Leasing-Fan bin, bin ich der Meinung, dass man durch die generell schlechte Qualität / hohe Komplexität heutiger Kraftwagen gezwungen wird, immer neu zu kaufen, bzw. zu leasen und abzugeben. Falls es für eure Auswertung relevant ist, möchte ich mitteilen, dass ich Maschinenbauingenieur bin, beteiligt in der Entwicklung bei Firmen wie BMW und Audi. Genau aus diesem Grund bin ich von BMW auf Volvo umgestiegen ;)

Ich bin jeweils ca. 100 km in der Stadt, auf der Landstraße und auf der Autobahn gefahren.

Der D4 schafft problemlos und schnell 220 km/h, was mir besten Eindruck gemacht hat, obwohl ich auch Motorrad fahre. Das Auto bleibt stabil, verhält sich solide und ist nicht laut.

Design Außen: Den neuen V40, genau wie C70, XC60, V60 sowie alle S-Modelle finde ich unglaublich schön, aggressiv und originell - vorne, seitlich und hinten. Sie sprechen für viel Geschmack, Imagination und Intellekt des Besitzers. Wer sich keinen Aston Martin leisten kann und keinen Massenschmarrn wie BMW oder VW fahren will, kann Volvo fahren und nur attraktiv sein. Ich bin einfach verliebt.

Design Innen: Innen hat mir der neue V40 den Eindruck gemacht, dass er nicht geräumig ist. Das ist schade, da ich eigentlich klein bin. Es kann daran liegen, dass die Sichtbarkeit zur Seite und nach Hinten aufgrund der sehr breiten A und vor allem B und C Säulen - wahrscheinlich wegen passiver Sicherheit - sowie wegen der angehobenen Seitendesignlinie, bzw. kleinen hinteren Scheiben, eher schlecht im Vergleich zum alten V40 ist. Sicht nach vorne (wichtiger) ist dagegen hervorragend. Die Mittelkonsole weist Tasten auf und ich weiß nicht warum. Das Armaturenbrett sieht wie eine PlayStation aus - es ist Geschmacksache, ob man das mag oder was Klassisches vorzieht. Die verwendeten Werkstoffe sind viel teurer und besser als bei BMW. Die Sitze sind ein Traum - genau wie beim alten Modell bin ich sicher, dass ich 1000 km am Stück problemlos zurücklegen könnte

Fahreigenschaften: Wie gesagt, Maximalgeschwindigkeit liegt weit über den Werksangaben. Die D4 130kW Leistung ist jedoch an der Grenze der Übertragbarkeit eines Frontantrieblers. Trotz des Automatikgetriebes und moderaten Gasgebens drehen die Räder leicht durch. Die Bremsen sind ein Traum. Das Automatikgetriebe wechselt gut für einen Wagen in dieser Klasse, lässt aber auch im Power S-Modus nicht die maximal möglichen Drehzahlen zu.

Noch zu sagen ist, dass die Start-Stopp Funktion beim engen Parken mit mehreren Manövern sehr lästig ist, aber diese ist ja ausschaltbar. Lenkung ist präzise und leicht für ein Frontangetriebenes Auto.

Vorteile: Tolles Design, tolle Leistung bei tollem Verbrauch, Preise ab 25000 EUR (T2 YOU!) auch toll. Nachteile: keine, ich würde einfach etwas Größeres vorziehen - XC60, V60, S60”

Volvo V40: Wunderbaren Motorisierung und zahlreiche Komfortfeatures! Ein Beitrag von Ulrich W.

"Ich freute mich schon morgens auf den Weg zur Arbeit, weil ich dabei in den Genuss der wunderbaren Motorisierung und zahlreichen Komfortfeatures dieses Autos kam. Ich habe den V40 auch in der Mittagspause schon dem einen oder anderen Kollegen (Beifahrer) vorgeführt.
Was ich sehr schätze ist, dass sich der V40 in der Stadt sehr “unaufgeregt” bewegen lässt, auf Bundesstraßen oder Autobahnen aber ein wunderbares Fahrspaß-Potenzial entfesselt. Etwas bestürzt war ich allerdings beim ersten Öffnen des Kofferraumes. Hier schlummert eindeutiges Ver- und Nachbesserungspotenzial, denn selbst mein Zweitwagen (1er BMW) bietet deutlich mehr Platz.
Aber für Leute, die nicht unbedingt einen Kinderwagen mitnehmen müssen, könnte sich das vorhandene Volumen vielleicht als ausreichen erweisen.
Ach ja, meine große Tochter (5 Jahre) ist ebenfalls ganz angetan, wenn der Papa mal kurz den Pferden freien Lauf lässt (natürlich immer im Rahmen der StVO versteht sich) wobei sie sich beim Händler (Hessengarage Frankfurt) spontan in einen Volvo XC60 verliebt hat.
Den werden wir dann auch mal Probe fahren, um dann in etwas über einem Jahr ggf. unseren kleinen BMW damit zu ersetzen”

Antworten zum Volvo V40 Cross Country von Felix E.

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"Welche Strecken bist du mit dem Volvo gefahren?

Stadt (Berlin City und Randbezirke), Autobahn, Landstraße, Bundesstraße, unbefestigte Straßen (Feldwege) insgesamt über 600km.

Wie verhält sich der Volvo im Vergleich zu deinem jetzigen Auto?

Im Vergleich zum 2008er Volvo V70 und Skoda Fabia: sportlich dynamisch, sehr aggressiv an der Bremse, schnell am Gas

Wie ist deine Meinung zum Design (innen und außen)?

Sehr gelungen, sportlich und durch das Alu auch ein wenig elegant! Insgesamt sehr hochwertig

Wie sind die Fahreigenschaften des Volvo?

Als erstes sind die aggressiven Bremsen aufgefallen, welche für das sportlich Verhalten am Gas aber nicht über dimensioniert sind. Der V40 fährt sich sportlich aber wenn man will auch sehr sparsam. Auf jeden Fall macht es Spaß damit zu fahren, ob auf der Autobahn oder auf der Landstraße, ob Kurven oder gerade aus. Selbst bei langen Fahrten vergeht der Spaß nicht, da die Sitze sehr bequem sind und auch bei schneller Kurvenfahrt noch Seitenhalt geben.

Was hat dir besonders gut und was hat dir nicht so gut am Auto gefallen?

Besonders gut gefallen haben mir:

- Display und Armaturen des kompletten Autos, sehr gelungen!

- Lichtpaket (innen und außen) geben dem Auto etwas von einer edlen Limousine ;)

- Platzangebot, sowohl 28 Zoll Fahrrad (mit umgeklappten Rückbänken) wie Golfgepäck haben im Kofferraum Platz gefunden!

- die super Automatik, Fahrspaßpur!!!

- Verbrauch,  selbst bei hohen Geschwindigkeiten oder in der Stadt nicht übermäßiger Verbrauch

- Sitze, bequem und komfortabel

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Nicht so gut gefallen haben mir:

- wenn es dunkel ist sieht man sein eigenes Bremslicht in der Rückscheibe

- die Frontscheibe scheint besonders behandelt zu sein, Scheinwerferlicht und reflektiertes Sonnenlicht erscheint “sternförmig”

- der Wagen ist sportlich und lässt sich gut fahren, aber bei Vollgas Beschleunigung hat das Fahrwerk Probleme die Leistung auf die Straße zu bringen. Allrad wäre auch bei dem größten Diesel D4 sinnvoll um die Leistung besser auf die Straße zu bringen

- leider keine Einparkautomatik, Einparkhilfe vorne in der Ausstattung gewesen

Fazit:

Der neue Volvo V40 Cross Country ist das sportliche Stadt Auto für den großen Menschen (2 Meter groß)  und macht sogar bei längeren Fahrten einfach nur Spaß.”

Ein Beitrag von Jeanette O.

"Eine Woche war der V40 unser Begleiter bei diversen alltäglichen Erledigungen, brachte uns sicher und souverän über die Deutsche Alpenstraße bis an den Bodensee und vermittelte uns dabei stets das gute Gefühl, sicher unterwegs zu sein. Schlüsselt man die Eindrücke nach verschiedenen Gesichtspunkten auf, kamen wir zu folgendem Einsichten.

Design: Er ist einfach schön der Schwede. Sein individuelles Design machte ihn mehrfach zum Hingucker und sorgte auf Parkplätzen für staunende Augen. Auch der Innenraum ist geradlinig gestaltet und überzeugt voll und ganz. Einziges Manko: der hohe Anspruch ans Design endete wie so oft bei der Gestaltung des Schlüssels, leider…. aber hier steht vermutlich Funktionalität im Vordergrund.

Fazit Design: Erwartungen voll erfüllt.

Qualität: Verarbeitung und Anmutung der Materialien sind edel und hochwertig. Alle Materialien im Innenraum sind haptisch sehr angenehm und übertreffen so manchen deutschen Mitbewerber um Längen. Auch ansonsten kein Klappern zu hören, der Motor erfreut mit angenehm zurückhaltender Geräuschkulisse und die Spaltmaße sind durchweg OK.

Fazit Qualität: Erwartungen übertroffen.

Fahrverhalten: Sehr agiler und durchzugsstarker Motor, stoische und genial souveräne Straßenlage, straffe Fahrwerksabstimmung und relativ direkte Lenkung. Die 177 PS ermöglichen sowohl angenehmes Dahingleiten als auch sportliches Fahren und geben dem Fahrer immer das Gefühl, genügend Leistungsreserven zu haben. Einiges Manko: die Gangwechsel der Sechs-Gang Automatik sind doch recht deutlich spürbar.

Fazit Fahrverhalten: Souverän und dynamisch

Ausstattung: Alles drin was das Fahrerherz begehrt. Die Bedienung ist einfach und schnell zu erlernen und logisch aufgebaut. Mobiltelefone werden schnell und zuverlässig erkannt, das Navi funktionierte einwandfrei (obwohl der Preis hierfür deutlich zu hoch ist, wie bei allen Herstellern). Die Soundanlage liefert ein sehr gutes Klangerlebnis. Absolutes Muss ist die Rückfahrkamera, da das Design die Rundumsicht stark einschränkt.

Fazit Ausstattung: :-)

Komfort: Der V40 verwöhnt Fahrer und Beifahrer mit Sitzen vom Feinsten. Bequem, guter Seitenhalt und viele Einstellungsmöglichkeiten. Auch auf langen Fahrten sitzt man entspannt und komfortabel. Das Raumangebot auf den Vordersitzen ist sehr gut, man hat das Gefühl von Freiheit, während viele Mitbewerber die Insassen eher einmauern und schnell so etwas wie Platzangst aufkommt. Auch die Rücksitze bieten genügend Platz für zwei Erwachsene, der Mittelplatz ist eher Notsitz.

Der Kofferraum ist, wie in vielen Tests beschrieben, relativ klein aber durchaus ausreichend. Was absolut erwähnenswert ist: der Volvo riecht absolut neutral und stört keineswegs mit dem typischen Neuwagengeruch, für Allergiker wie mich absoluter Pluspunkt.

Fazit Komfort: Einsteigen und wohlfühlen.

Umwelt: Verbrauch während unserer Testwoche 5,9 Liter (Werksangabe 5,2 Liter). Für ein Auto mit 177 PS und 1,6 Tonnen Gewicht sehr überzeugend. Die Start-Stopp Automatik arbeitet absolut zuverlässig und unauffällig und ist Referenz in dieser Klasse.
Mein Wunsch an Volvo (und alle anderen Hersteller): Macht die werksseitige Verbrauchsangabe endlich realistischer, ich als Verbraucher würde mich deutlich ernster genommen fühlen, da ich im Alltag nicht über die Idealbedingungen des Teststandes verfüge. Aber dies ist kein Problem von Volvo sondern aller Hersteller.

Fazit Umwelt: Sparsam ohne irgendetwas an Fahrspaß vermissen zu lassen.

Gesamturteil:
Wir haben den Volvo nach der Woche mit einem weinenden Auge zurückgebracht. Er ist einfach ein designtechnisch sehr gelungenes Fahrzeug, das zudem auch in allen anderen wichtigen Kategorien zu überzeugen weiß. Die angeführten Kritikpunkte sind meckern auf sehr hohem Niveau, aber wir sind überzeugt Volvo will und wird an jeder Kritik wachsen. Was uns nun trösten kann, da wir ohne V40 sind?!
 Der Zustand wir nur drei Wochen andauern! Dann steht unser eigener V40 vor der Tür, den wir schon vor dem Schlüsseltausch bestellt hatten. Die Testwoche hat uns in unserer Entscheidung für Volvo nochmals bestätigt. Dafür vielen Dank und macht weiter so.”

Ein ausführlicher Bericht von Stefan H.

"Gerne möchte ich die Eindrücke schildern, die der V40 Cross Country in der Schlüsseltausch-Woche bei mir hinterlassen hat. Ich war natürlich hocherfreut, dass Ihr u.a. mich ausgewählt habt und so war es keine Frage, das auch in Anspruch zu nehmen. Der "normale" V40 als T3 war mir bereits als Werkstattersatzwagen bekannt, aber der Cross Country weckte schon bei seiner Premiere mein Interesse. Umso erfreuter war ich, als ich hörte, dass mir ein CC zur Verfügung gestellt werden sollte. Die Freude steigerte sich noch, als mich der freundliche Verkäufer der Schwabengarage zu "meinem" V40 CC führte und ich feststellte, dass es ein D4 mit Automatik und einer unglaublichen Ausstattungsvielfalt war. Der Testwagen hat den Ausdruck Vollausstattung beileibe verdient.

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Optischer Eindruck/Design: Um es auf den Punkt zu bringen: Der V40 CC ist, egal aus welcher Perspektive, sofort als Volvo zu identifizieren und sticht aus dem uniformen Blechgewusel auf der Straße heraus. Die Konturen der Karosseriepartien suggerieren Stabilität und Robustheit. Die Schokoladenseite ist nach meinem Geschmack das Heck. Knackig, dynamisch, Volvo-typisch breitschultrig und mit unverwechselbarer Rückleuchtengrafik. Die Heckklappe mit dunkel eingefärbtem Oberteil ist ein echtes Designerstück, ohne aber auf kurzlebige Effekte zu setzen. Die Frontpartie gefällt mit dem bullig herausgearbeiteten Kühlergrill und der “Nase”, deren Konturen ihren kraftvoll herausgearbeiteten Fortsatz in der Motorhaube und den Kotflügeln finden. Die Tagfahrlichtbögen wirken dezent und zweckbetont und nicht so aggressiv wie die LED-Streifen mancher Wettbewerber. Auch dieser Volvo glänzt mit prägnantem Design, ohne aber aggressiv oder arrogant zu wirken. Innen setzten sich meine positiven Eindrücke fort und mir als Liebhaber dunkler Außenfarben in Verbindung mit heller Innenausstattung gefiel sofort die Kombination titangrau außen und creme innen. Eine helle Innenausstattung wirkt auf mich sehr edel. Der Innenraum gefiel mit der bekannten, im Laufe der Jahre evolutionierten freischwebenden Mittelkonsole, dem rahmenlosen Innenspiegel und klarer, unverspielter Formensprache. Ein nettes Detail ist die beleuchtete Grafik des Automatikwählhebels. Die neue digitale Instrumentierung rang mir etwas Eingewöhnung ab, passt aber zum unkonventionellen V40 CC.

Fahreindruck/Komfort: Aufgrund des kurzen Radstandes, der optisch großen Räder und der Fahrzeugklasse erwartete ich als V70-Fahrer nicht allzu viel Fahrkomfort, wurde aber eines Besseren belehrt. Statt dem befürchteten straffen Abrollen überraschte mich gediegener Abrollkomfort und ein sattes, schweres Fahrgefühl, ohne dass der Wagen sich jedoch schwerfällig oder träge anfühlte. Der Spagat zwischen Fahrkomfort und Dynamik ist gelungen und ich bin angetan, wie komfortabel der V40 CC auf jeglichem Geläuf federt und abrollt. Ob auf einer mit Frostaufbrüchen gesegneten Landstraße oder einer welligen Autobahn mit Querfugen, stets ist dem Fahrzeug das Wohlbefinden seiner Passagiere wichtig. Weiteres Merkmal zum angenehmen Reisen sind die hervorragenden Sitze, die wie bei Volvo traditionell wie maßgeschneidert passen. 1x reinsetzen, einstellen, fahren. Alleine in deren Entwicklung ist sicher viel Zeit und Aufwand geflossen. Ebenfalls erwähnenswert ist der niedrige Geräuschkomfort an Bord. Ich wäre mit dem V40 CC am Liebsten direkt die 1150 km in mein Ferienhaus im Ausland weitergefahren. Ein Fahrzeug für die lange Tour!

Ausstattungsdetails/Technik: Neugierig hatte ich in der Testwoche Zeit, die sehr vielfältigen Komfort- und Assistenzausstattungen unter Alltagsbedingungen zu testen und war beeindruckt, was bei Volvo schon in dieser Wagenklasse möglich ist. Ob ACC, Spurhalteassistent, City-Safety, Einparksystem, Navigation mit Sprachsteuerung oder das großartige Soundsystem: Das ACC ist eine komfortable Unterstützung auf langen Strecken, welches wachsam den Sicherheitsabstand im Auge behält, wenn nötig sogar bis zum Stillstand bremst und Stop and Go im Stau erträglicher macht, Spurhalteassistent und City-Safety können helfen, Fahrfehler und deren eventuellen Folgen zu vermeiden oder zu vermindern, das Einparksystem erleichtert seitliches Einparken, das Navi glänzt mit unkomplizierter Sprachsteuerung und schneller Berechnung und das Soundsystem mit unproblematischer Koppelung des iPhones und Zugriff auf Musikdateien und einem herrlichen Klangerlebnis, welches die Lieblingsmusik zum Hochgenußwerden läßt. Der V40 CC kann mit Features ausgestattet werden, die selbst in höheren Wagenklassen nicht selbstverständlich, geschweige denn überall erhältlich sind. Der Testwagen mit seiner Vollausstattung war für mich eine eindrucksvolle Demonstration dessen, was bei Volvo aktueller Stand ist.

Motor/Getriebe: Mir als Dieselfreund huschte ein freudiges Grinsen über´s Gesicht, als der Verkäufer vor der Übergabe “D4 mit Geartronic” erwähnte. Das war schon auf dem Papier meine Traumkombination. Drehmomentstarker 5-Zylinder mit komfortabler Automatik ist genau das, was mir gefällt. Der V40 CC ist mit dieser Kombination hervorragend motorisiert. Satter Antritt, sehr schnell und sinnvoll schaltende Automatik, herrlicher Motorsound und Kraft in allen Lagen. Mein Durchschnittsverbrauch in der Testwoche lag bei 7,7 Litern, welche aber dadurch zustande kamen, dass ich gerne mal die Antrittstärke genossen habe und eine schnelle Autobahnetappe mit einbezogen war. Mein V70 2,4D Automatik Mj. 2010 verbraucht im Gesamtschnitt lt. Spritmonitor 7,18 Liter, die ich mit dem V40 CC bei meinem üblichen Fahrprofil sicher noch deutlich unterboten hätte.

Qualität/Verarbeitung: Sehr gut verarbeitete Karosserie mit hoher und gleichmäßiger Lackqualität, satt schließende Klappen und Türen, innen hochwertige Materialien, die sauber und geräuschfrei eingepaßt sind, keine Knistergeräusche auf schlechter Straße. Der Wagen ist für viele Jahre Lebensdauer gebaut worden und bestätigt den Eindruck, für einen Volvo den einen oder anderen Euro mehr auszugeben als für div. Mitbewerber. Dass Volvo-Fahrer nach J.D.-Power die zufriedensten Autofahrer sind, untermauert diesen Eindruck zusätzlich.

Wahrnehmung durch Dritte: Es fiel auf, wie die Blicke vieler anderer Autofahrer oder Passanten am V40 CC hängenblieben. Der Wagen sticht definitiv aus der motorisierten Masse heraus. An einem Abend waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, der im Freien auf einer Hütte gefeiert wurde. Einige der Gäste hatten reges Interesse am in Sichtweite geparkten V40 CC und ich hatte das Vergnügen, den Wagen präsentieren und technische Details erklären zu können, was mir nach ein paar Tagen Fahrerfahrung sehr leicht fiel. Es ist erfreulich, welch positive Resonanz ich auf den V40 CC und seine technischen Details bekam und welche positive Wahrnehmung “meine” Marke Volvo bei vielen Leuten genießt.   

Kritik: Das kürzeste Kapitel. Die Schildererkennung per Kamera war nicht immer ganz zuverlässig. So wurde eine 50er-Beschränkung auf meiner täglichen Strecke nie erkannt, obwohl die Schilder klar erkennbar waren. Es wurde die 70 der vorigen Zone beibehalten. Am meisten missfiel mir jedoch, dass ich den Wagen wieder abgeben musste. ;-) 

Fazit: Als Fahrer eines Volvo V70 Mj. 2010 kann ich dem V40 CC attestieren, dass er für viele Volvo-Tugenden wie Komfort, Sicherheit, Qualität und Individualität steht. Er ist eine reizvolle und deutlich andere Alternative zu manchen etwas farb- und konturlosen Mitbewerbern. Der V40 CC wäre genau mein Auto, wenn wir den Platz des V70 nicht bräuchten. So genießen meine Lebensgefährtin, unser Hund und ich weiter die Vorzüge und Qualitäten unseres geliebten und bewährten V70 auf langen Reisen, werden aber freudig jedem V40 CC hinterherschauen, mit dem Wissen, was für ein tolles Gefährt er ist.”

Benjamin und seine tolle erFAHRung mit dem Volvo V40

"Die Fahrzeugübergabe bei Avalon Premium Cars in München klappte reibungslos und zügig sogar ohne Erklärung der einzelnen Bedienelemente. Dies war aber ganz praktisch, weil ich dadurch die Menügestaltung und z.B. die Einstellung der Zwei-Zonen-Klimaanlage oder die Zieleingabe ins Navi selbst rausfinden und mir somit ein Bild davon machen konnte, wie schnell man mit einem Volvo klar kommt. Und ich muss sagen, es klappte hervorragend! Sehr schön gestaltete Bildschirme der Navigation machen einem die Zieleingabe sehr leicht und auch die Zieleingabe per Sprachsteuerung funktioniert wunderbar. Im Vergleich zu meinem Navi ist mir jedoch aufgefallen, dass die Dame im V40 “links/rechts FAHREN” sagt wo meine Navistimme “links/rechts HALTEN” befiehlt, wenn es darum geht eine bestimmte Fahrspur zu nutzen. Daher bin ich die ersten Kilometer in München einige male falsch abgebogen. Wenn man sich aber gleichzeitig noch an der visuellen Darstellung orientiert, klappt das nach einer kurzen Eingewöhnungszeit auch ohne Probleme.

Am besten gefiel mir und meinen Freunden das in mehreren Farbthemen umstellbare hochauflösende Kombiinstrument! Eine echte Technikspielerei und wirklich schön anzusehen!

Der Diesel mit 180 PS hat einen sehr guten Durchzug und ist sehr sparsam auf längeren Autobahnstrecken. Äußerst komfortabel fand ich auch das Automatikgetriebe in Verbindung mit dem Tempomat.

Leider ein großer Kritikpunkt und ein Grund warum ich mir den V40 nicht kaufen würde ist die Kopffreiheit im Fond. Zwei Freunde von mir sind mit 1,80m und 1,90m normal groß und beide mussten hinten den Kopf seitlich halten da das Dach hinten so weit nach unten und die Dachsäule so weit nach Innen gezogen wurde. Das ergibt zwar ein schönes Außen-Design, jedoch bringt es mir nichts, wenn ich keine längeren Strecken mit Freunden zurücklegen kann, ohne dass sie nachher mit einem Haltungsschaden aussteigen. Dennoch sind die vorderen Plätze im Fahrzeug richtig komfortabel und gut einzustellen.

Alles in Allem war es eine tolle erFAHRung und die Marke Volvo wird in meinem Freundeskreis nun mit anderen Augen gesehen und hat manchen Fan dazugewonnen.”

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